Weltweit nutzen 1.000 Entwickler figo’s Banking API

Ein Pool an Know-how, Ideen und Produkten entsteht, von dem auch Banken profitieren

29 SEPTEMBER 2016, HAMBURG
Zusammenfassung
Banking wird ein kontextbezogener und vor allem nützlicher Alltagsbegleiter sein. Um das zu ermöglichen, sind Inspiration, Kreativität, Ideen und natürlich die Fähigkeit, diesen Mix in die Realität transportieren zu können, gefragt. Und so wird ein kompletter Berufsstand: IT-Spezialisten, die sich im Bereich FinTech tummeln, zum gefragtesten Gut einer Branche! Mittlerweile arbeiten knapp 1.000 Entwickler, Unternehmen und Banken mit der figo Banking API, was zeigt, dass sich um das Hamburger Unternehmen ein dynamisches FinTech-Ökosystem entwickelt hat. Damit verfügt figo über ein Asset, von dem insbesondere Banken und Softwarehäuser profitieren können. Mit der Banking API haben Dritte die Möglichkeit, ihre Anwendungen, Produkte und Dienstleistungen innerhalb kürzester Zeit an mehrere Tausend Finanzquellen anzubinden.

Die FinTech-Branche boomt. Doch schon lange geht es nicht mehr darum, dass die neuen Unternehmen aus dem Bereich der Finanztechnologie der medial erklärte Feind von Banken sind. Allen Akteure der Finanzwirtschaft ist bewusst, dass es um Kooperationen geht, um Synergien, darum, Produkte zu entwickeln, die dem Kunden einen absoluten Mehrwert bieten. Und natürlich existieren Faktoren, die den Wettbewerb derzeit besonders ankurbeln. Dazu zählen nicht ausschließlich ein verändertes Nutzerverhalten und der damit einhergehenden Nachfrage nach smarten und anwenderfreundlichen Applikationen. Auch die Payment Services Directive 2 (PSD2), die unter anderem die Vorgabe ‘Access to Account’ (XS2A), eine Öffnung der Banken gegenüber Dritten, beinhaltet, beflügelt den Finanzmarkt aktuell enorm. Die marktverändernde EU-Richtlinie definiert die Spielregeln im Umgang mit Finanzdaten neu. Zum einen verpflichtet sie Finanzinstitutionen künftig dazu, den Zugang zu Online-Zahlungskonten ihrer Kunden für Dritte zu öffnen. Allerdings regt sie gleichzeitig neue Denkprozesse an, die es auch Banken ermöglichen, innovative Ideen für sich monetarisierbar umsetzen zu können. Denn auch Banken ist klar, dass sich ihr Produktportfolio an eine komplett digitalisierte Kundengruppe anpassen muss. Deshalb nutzen schon heute einige Häuser Plattformen, die es ihren Kunden ermöglichen, all ihre Finanzdaten, die sie womöglich bei verschiedenen Banken und Finanzinstitutionen haben, zusammenzubringen.

Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass Banken sich auf den Weg machen, Tech-Unternehmen zu werden. Die Deutsche Bank eröffnete beispielsweise heute die Ideenschmiede ‘Digital Factory’. Ziel ist es, zahlreiche FinTech-Angebote in die bankeigene Infrastruktur zu integrieren sowie einen Rahmen zu schaffen, in dem Bankmitarbeiter und FinTechs zusammenarbeiten.

“Entwickler liefern in diesem Konstrukt dynamische Lösungen, bewegen sich in einem Gestaltungsraum, in dem sie mutig sein und auch augenscheinlich unkonventionelle Ideen umsetzen können. Diese jungen Unternehmen sind getrieben von einer - zunächst vielleicht fixen - Idee und wollen ganz konkrete Themen angehen. Ohne Frage sind sie dadurch ein begehrter Sparringspartner für Banken”, so Christoph Scheuermann, Head of Sales bei figo. Beispiele für solche Lösungen, die erfolgreich in Kooperation mit Banken entstanden sind, gibt es bereits genügend. auxmoney bringt private Kreditnehmer und private Anleger auf dem Online-Marktplatz zusammen und übernimmt in Zusammenarbeit mit Banken die Kreditabwicklung. fino und FinReach bieten in Kooperationen mit verschiedenen Bankhäusern Kontowechselservices an. Das alles sind Newcomer und Produkte, die einen konkreten Use Case bedienen, die Entwickler ins Leben gerufen und auf Basis der figo Banking API realisiert haben.

“Banken brauchen gute Entwickler, für die die Branche nicht gänzlich fremd ist, die sich mit dem Thema Finanzdienstleistung auseinandersetzen wollen, die sich zwischen den Welten Bank und FinTech sicher bewegen, die einfach auch Bock haben, etwas zu verändern. Und das Gute ist - figo hat diese Developer im direkten Netzwerk”, ergänzt André M. Bajorat, CEO von figo.

Das Hamburger Unternehmen hat ein dynamisches FinTech-Ökosystem entwickelt und einen neuen Standard generiert, Finanzdaten anzubinden. Damit ist es figo gelungen, die Komplexität zu reduzieren, Bankingservices in Produkte Dritter einzubinden und neue Touchpoints zwischen Akteuren der Finanzbranche und dem Endkunden zu ermöglichen. Wie einfach es ist, die Technologie zu implementieren, zeigt das Unternehmen vom 9. bis zum 11. Oktober beim Bankathon. Hier bringt figo zum dritten Mal alle Akteure der Finanzwirtschaft - Entwickler, FinTechs, Banken und Softwarehäuser - zusammen, um gemeinsam Prototypen zu entwickeln.

Zitate
"Entwickler liefern in diesem Konstrukt dynamische Lösungen, bewegen sich in einem Gestaltungsraum, in dem sie mutig sein und auch augenscheinlich unkonventionelle Ideen umsetzen können. Diese jungen Unternehmen sind getrieben von einer - zunächst vielleicht fixen - Idee und wollen ganz konkrete Themen angehen. Ohne Frage sind sie dadurch ein begehrter Sparringspartner für Banken." Christoph Scheuermann, Head of Sales bei figo
"Banken brauchen gute Entwickler, für die die Branche nicht gänzlich fremd ist, die sich mit dem Thema Finanzdienstleistung auseinandersetzen wollen, die sich zwischen den Welten Bank und FinTech sicher bewegen, die einfach auch Bock haben, etwas zu verändern. Und das Gute ist - figo hat diese Developer im direkten Netzwerk." André M. Bajorat
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Über die figo GmbH

Nutzer wollen Convenience, bestehen auf Anwenderfreundlichkeit, erkennen den Mehrwert kontextbezogenen Bankings und bekommen die Freiheit, selbst entscheiden zu können, in welchem Service sie ihre Bankdaten nutzen wollen - neutrale Dienste außerhalb der klassischen Bankenwelt sind populärer denn je: Die scheinbar untrennbare Verbindung von Banking und Bank löst sich auf! An der Stelle kommt figo als Europas erster Banking Service Provider ins Spiel. Denn figo’s ‚Banking as a Service’-Plattform ist in diesem Zusammenhang - bestehend aus intrinsischer Motivation der Nutzer und äußeren Faktoren wie beispielsweise der neuen EU-Richtlinie Payment Services Directive 2 (PSD2) - ein effizienter wie effektiver Lösungsanbieter.

Das Hamburger B2B-Unternehmen hat mit seinem Geschäftsmodell die bisherigen Silos der Banken geöffnet und steht wie kaum ein anderes Unternehmen für diese neue offene Bankenwelt. Veredelte Daten verschiedener Finanzquellen wie Bankkonten, Kreditkarten, Depots, PayPal und FinTechs sind über figo erreichbar. Die PSD2 unterstreicht das Erfolgskonzept des Infrastrukturanbieters. Denn ein Aspekt der neuen EU-Richtlinie ist die Vorgabe ‚Access to Account’ (XS2A), die Banken dazu verpflichtet, Bankdaten auch sogenannten Dritten zugänglich zu machen. figo liefert mit seiner multifunktionalen Plattformtechnologie die technische Lösung zur Erfüllung von XS2A, die Banken europaweit nutzen können und nicht selbst entwickeln müssen. Die weitreichenden Managementfunktionen dieses Tools umfassen alle regulatorischen Maßgaben. Außerdem können Banken die figo ‘Banking as a Service’-Plattform einsetzen, um selbst innovative Produkte zu realisieren.

Die Kombination von Technik, Regulierung und Community bestimmt die strategische Ausrichtung des Hamburger Unternehmens. Denn figo ist auf dem Weg, eines der ersten regulierten FinTechs im Rahmen der PSD2 zu werden. Ziel ist in diesem Zusammenhang, für nicht-regulierte Unternehmen die Funktion des regulierten Kontoinformations- und Zahlungsauslösedienstleisters zu übernehmen oder ein verlässlicher Auslagerungspartner für regulierte Unternehmen zu sein.

figo ist die Grundlage für das Banking der Zukunft und positioniert sich als verlässlicher Lösungsanbieter für Banken, FinTechs, E-Commerce- sowie Software-Häuser jeglicher Größe. Compliance, Datenveredelung, Fullservice und Business Intelligence sind zentrale Mehrwerte, an denen figo jeden Tag mit aktuell fast 50 Experten arbeitet.

figo öffnet und verbindet

figo öffnet die Banking- und Payment-Silos und macht die Bankeninfrastruktur für neue Use Cases zugänglich: Mit der Banking-Plattform ist es möglich, Bankdaten zu lesen, Finanzquellen zu analysieren, Überweisungen auszulösen, Kontodaten wie IBAN oder Salden zu verifizieren, Finanzquellen in einem Kundenerlebnis zu aggregieren sowie Transaktionen zu kategorisieren. Dies ermöglicht Partnern beispielsweise, Bonitätsprüfungen durchzuführen oder auf Wunsch des Kontoinhabers individuelle Finanztipps auf Grundlage der Daten erstellen zu können. Machine Learning sorgt für immer exaktere Zuordnungen und so zu einem erheblichen Mehrwert für Partner, die auf Basis der figo Technologie Anwendungen und Produkte realisieren. Im nächsten Schritt gestaltet figo Brokerage so einfach wie Payment, bricht diese Silos ebenfalls auf und hilft dabei, das bisher so komplexe Wertpapiergeschäft in einem anwenderfreundlichen Kontext darzustellen.

Wer ist bereits überzeugt?

Das Hamburger Unternehmen konnte bereits Partner aus sehr heterogenen Bereichen für sich gewinnen und von seiner Technologie überzeugen. Mit der Deutschen Bank oder Payback zählen bereits renommierte, große Partner dazu. Gleichzeitig setzen junge Unternehmen wie Auxmoney, Finanzcheck, Cringle, Bonify, Fino oder Fincite auf figo. Damit macht figo deutlich, dass Bankeninfrastruktur schon jetzt die Basis für eine Vielzahl von neuen Services und Anwendungen im Sinne des Kunden ist.

Das Vertrauen spiegelt sich auch auf der Liste der Investoren wider. Kürzlich investierte die Deutsche Börse in figo. Ein neutraler und starker strategischer Partner, der figo künftig bei den nächsten Schritten begleitet. Ebenso sind Topinvestoren wie der High-Tech Gründerfonds, Carlo Kölzer (Gründer der Devisenplattform 360t) und Jörg Heilig (VP of Engineering bei Google) dabei, die über ein umfassendes Branchen-Know-how verfügen.

Netzwerk

Mehr als 1.000 Developer, Unternehmen, Banken, Payment Service Provider, Kreditkartenanbieter und -plattformen sowie FinTechs nutzen die figo Technologie schon heute. Sie alle sind Teil eines riesigen FinTech-Ökosystems, das figo um sich herum aufgebaut hat. Wesentlich dazu beigetragen hat die von figo ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe ‘Bankathon’ - ein Programmierwettbewerb, der sich rund um die Themen FinTech, Banking und Finanzen dreht sowie als Community Hub fungiert. figo vernetzt die verschiedenen Akteure der Finanzwirtschaft: Banken brauchen Partner, um Geschwindigkeit aufzunehmen und Technologien zu nutzen, die in der Bank selbst nicht vorhanden sind; die Developer Community gilt ihnen hierbei als Inspirationsquelle. Gleichzeitig brauchen FinTechs Partner, die in der Gesellschaft das Vertrauen genießen, verantwortungsvoll mit ihrem Geld sowie ihren Daten umzugehen, und das ist aus Verbrauchersicht häufig immer noch die Bank.

figo ist ausgezeichnet

We are building the backbone of next generation financial services! - Diese Idee überzeugt! figo trägt das "Cloud Services Made in Germany"-Siegel, ist Internet Start-up 2013 und hat den Banking IT-Innovation Award 2013 gewonnen. Im Dezember 2015 zählt letstalkpayments.com figo zu den "21 Hottest Banking Technology Companies". Im Dezember 2015 entschied figo den Bitkom Innovators' Pitch 2015 in der Kategorie FinTech für sich und gewinnt 2016 den EURO FINANCE TECH Award in der Kategorie ‘Transaction & Infrastructure’. Auch in 2017 ist figo schon ausgezeichnet worden. Im Mai haben brand eins und statista die “Innovatoren des Jahres 2017” publik gemacht, zu denen auch figo gehört. Im Juni verkündet TheFinTech 50, dass figo aus über 1.500 FinTech-Unternehmen Europas von einer unabhängigen Jury ausgewählt wurde und zu den 50 ausgewählten Unternehmen zählt. Wenige Wochen später ist figo außerdem eines der 250 vielversprechendsten FinTech-Unternehmen weltweit. Eine Zusammenstellung, die CB Insights verantwortet.

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