figo’s 'xs2a enabler' ist für Banken die Antwort auf die PSD2

Banken können mit figos Plattform-Technologie eine bereits existierende XS2A-Lösungen regulatorisch konform in die eigenen Systeme integrieren

23 MäRZ 2017
Zusammenfassung
2018 wird die Payment Services Directive 2 SEPA-weit in nationales Recht umgewandelt. Seit Monaten kontrovers diskutiert polarisiert sie und Banken sowie FinTech-Unternehmen sehen positive wie herausfordernde Bedingungen auf sich zu kommen. So bekommen Drittdienste das Recht zugesprochen, auf Kontodaten von Bankkunden zugreifen zu dürfen. Gleichzeitig müssen Banken eben diese Vorgabe ‘Access to Account’ (XS2A) erfüllen, ihre Infrastruktur öffnen und damit Dritten den Zugriff auf Kontodaten gewähren. Auf diese Weise bekommen Nutzer die Freiheit, ihre eigenen Daten in Services ihrer Wahl verwenden zu können. Sie entscheiden über den Kontext, in dem Banking für sie stattfinden soll. Für viele Akteure der Finanzwirtschaft wirft die PSD2 und die damit verbundene Vorgabe XS2A Fragen auf. Doch figo hat mit seinem 'xs2a enabler' die technische Antwort bereits jetzt parat!

PSD2 in der Praxis

In der Summe geht es um Datensouveränität, darum, dass der Bankkunde aus freien Stücken entscheiden kann, in welchen Diensten er seine eigenen Daten nutzen möchte - seien es Multibanking-Anwendungen, P2P-Payment-Apps oder Finanzservices wie Aboalarm sie beispielsweise anbietet. All diese Use Cases verdeutlichen, dass Banking und Bank mehr und mehr losgelöst voneinander zu betrachten sind. Nutzer wollen clevere und anwenderfreundliche Tools, um Banking im alltagsrelevanten Kontext zu betreiben.

"Das, was jetzt mit der PSD2 auf uns zukommt, lebt figo schon seit 2014. Wir haben mit unserer Technologie die Bankensilos geöffnet und wir stehen für genau diese offene Bankenwelt. Derjenige, dem die Bankdaten gehören - also jeder einzelne von uns, muss die Freiheit haben, selbst entscheiden zu können, in welchem Kontext die eigenen Daten zum Einsatz kommen", so André M.Bajorat, CEO von figo. "Mit dem xs2a enabler haben wir eine Lösung entwickelt, mit der Banken eine aktive Rolle in diesem … nennen wir es … Befreiungsprozess einnehmen können. Sie können das Produkt einfach und regulatorisch konform in die eigene Infrastruktur integrieren. Gleichzeitig setzen sie ein Zeichen dahingehend, dass sie ihre Kunden, deren Wünsche und Anforderungen an ein alltagsbegleitendes Banking im individuellen Kontext, ernst nehmen", ergänzt er.

figo liefert also mit seiner multifunktionalen Plattform die technische Lösung zur Erfüllung von XS2A, weshalb Banken diese Schnittstelle nicht selbst entwickeln müssen. Die weitreichenden Managementfunktionen dieses Tools umfassen alle regulatorischen Maßgaben zur Öffnung sowie ein Abrechnungsmodell, um den Zugang zum Bankkonto durch Dritte für Banken zu monetarisieren. Dass dieses Konzept der Plattformen funktioniert, haben andere Industrien mit Unternehmen wie Amazon, Apple, Facebook und Google bereits unter Beweis gestellt.

"Neben Standardfunktionen, die den Mindestanforderungen der PSD2 entsprechen, können Banken mit dem xs2a enabler zusätzlich Premium-Funktionen anbieten: Beispielsweise die Umsatzkategorisierung und weitere Veredelung von Umsatzdaten, die Bereitstellung von Daten, die über das in der PSD2 geforderte Minimum hinausgehen oder Benachrichtigungsfunktionen", erklärt Sebastian Tiesler, CPO von figo, das Produkt.

xs2a enabler von figo macht es möglich

Umfassende Erfahrung, technisches Know-how und die Erfüllung regulatorischer Anforderungen definieren den xs2a enabler. Ein Produkt, das Banken in die Lage versetzt, schnell auf die PSD2-Vorgabe XS2A reagieren zu können, ohne eigene zeitaufwändige Lösungen schaffen zu müssen. Bei der Entwicklung des xs2a enabler hat figo die bestehende Bankeninfrastruktur berücksichtigt und lässt die historisch gewachsenen Systeme unberührt. Das Tor öffnet sich über eine API, die gemäß der PSD2 gemanaged werden kann. Im Bankeninneren bleibt alles, wie es ist. Nach außen spricht eine Schnittstelle nach modernstem Standard, die Dritten einen sicheren und jederzeit steuerbaren Zugriff auf Daten von Bankkunden gestattet. Die dahinterstehende Plattform-Technologie verfügt über eine Rechte- und Zugriffssteuerung, die definiert, welche Dritten die Kontoinformationsdaten einsehen und Zahlungsauslösedaten einliefern dürfen.

Die Rechte- und Zugriffssteuerung des xs2a enablers umfasst außerdem die Nutzerebene. Der Bankkunde kann nachvollziehen, welcher Drittdienst Zugriff auf seine Konten hat. Der Zugriff auf einzelne Konten kann der Kunde gewähren und jederzeit wieder entziehen.

Zitate
"Das, was jetzt mit der PSD2 auf uns zukommt, lebt figo schon seit 2014. Wir haben mit unserer Technologie die Bankensilos geöffnet und wir stehen für genau diese offene Bankenwelt. Derjenige, dem die Bankdaten gehören - also jeder einzelne von uns, muss die Freiheit haben, selbst entscheiden zu können, in welchem Kontext die eigenen Daten zum Einsatz kommen. Mit dem 'xs2a enabler' haben wir eine Lösung entwickelt, mit der Banken eine aktive Rolle in diesem … nennen wir es … Befreiungsprozess einnehmen können. Sie können das Produkt einfach und regulatorisch konform in die eigene Infrastruktur integrieren. Gleichzeitig setzen sie ein Zeichen dahingehend, dass sie ihre Kunden, deren Wünsche und Anforderungen an ein alltagsbegleitendes Banking im individuellen Kontext, ernst nehmen." André M. Bajorat, figo CEO
"Neben Standardfunktionen, die den Mindestanforderungen der PSD2 entsprechen, können Banken mit dem xs2a enabler zusätzlich Premium-Funktionen anbieten: Beispielsweise die Umsatzkategorisierung und weitere Veredelung von Umsatzdaten, die Bereitstellung von Daten, die über das in der PSD2 geforderte Minimum hinausgehen oder Benachrichtigungsfunktionen." Sebastian Tiesler, figo CPO
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Über die figo GmbH

Nutzer wollen Convenience, bestehen auf Anwenderfreundlichkeit, erkennen den Mehrwert kontextbezogenen Bankings und bekommen die Freiheit, selbst entscheiden zu können, in welchem Service sie ihre Bankdaten nutzen wollen - neutrale Dienste außerhalb der klassischen Bankenwelt sind populärer denn je: Die scheinbar untrennbare Verbindung von Banking und Bank löst sich auf! An der Stelle kommt figo als Europas erster Banking Service Provider ins Spiel. Denn figo’s ‚Banking as a Service’-Plattform ist in diesem Zusammenhang - bestehend aus intrinsischer Motivation der Nutzer und äußeren Faktoren wie beispielsweise der neuen EU-Richtlinie Payment Services Directive 2 (PSD2) - ein effizienter wie effektiver Lösungsanbieter.

Das Hamburger B2B-Unternehmen hat mit seinem Geschäftsmodell die bisherigen Silos der Banken geöffnet und steht wie kaum ein anderes Unternehmen für diese neue offene Bankenwelt. Veredelte Daten verschiedener Finanzquellen wie Bankkonten, Kreditkarten, Depots, PayPal und FinTechs sind über figo erreichbar. Die PSD2 unterstreicht das Erfolgskonzept des Infrastrukturanbieters. Denn ein Aspekt der neuen EU-Richtlinie ist die Vorgabe ‚Access to Account’ (XS2A), die Banken dazu verpflichtet, Bankdaten auch sogenannten Dritten zugänglich zu machen. figo liefert mit seiner multifunktionalen Plattformtechnologie die technische Lösung zur Erfüllung von XS2A, die Banken europaweit nutzen können und nicht selbst entwickeln müssen. Die weitreichenden Managementfunktionen dieses Tools umfassen alle regulatorischen Maßgaben. Außerdem können Banken die figo ‘Banking as a Service’-Plattform einsetzen, um selbst innovative Produkte zu realisieren.

Die Kombination von Technik, Regulierung und Community bestimmt die strategische Ausrichtung des Hamburger Unternehmens. Denn figo ist auf dem Weg, eines der ersten regulierten FinTechs im Rahmen der PSD2 zu werden. Ziel ist in diesem Zusammenhang, für nicht-regulierte Unternehmen die Funktion des regulierten Kontoinformations- und Zahlungsauslösedienstleisters zu übernehmen oder ein verlässlicher Auslagerungspartner für regulierte Unternehmen zu sein.

figo ist die Grundlage für das Banking der Zukunft und positioniert sich als verlässlicher Lösungsanbieter für Banken, FinTechs, E-Commerce- sowie Software-Häuser jeglicher Größe. Compliance, Datenveredelung, Fullservice und Business Intelligence sind zentrale Mehrwerte, an denen figo jeden Tag mit aktuell fast 50 Experten arbeitet.

figo öffnet und verbindet

figo öffnet die Banking- und Payment-Silos und macht die Bankeninfrastruktur für neue Use Cases zugänglich: Mit der Banking-Plattform ist es möglich, Bankdaten zu lesen, Finanzquellen zu analysieren, Überweisungen auszulösen, Kontodaten wie IBAN oder Salden zu verifizieren, Finanzquellen in einem Kundenerlebnis zu aggregieren sowie Transaktionen zu kategorisieren. Dies ermöglicht Partnern beispielsweise, Bonitätsprüfungen durchzuführen oder auf Wunsch des Kontoinhabers individuelle Finanztipps auf Grundlage der Daten erstellen zu können. Machine Learning sorgt für immer exaktere Zuordnungen und so zu einem erheblichen Mehrwert für Partner, die auf Basis der figo Technologie Anwendungen und Produkte realisieren. Im nächsten Schritt gestaltet figo Brokerage so einfach wie Payment, bricht diese Silos ebenfalls auf und hilft dabei, das bisher so komplexe Wertpapiergeschäft in einem anwenderfreundlichen Kontext darzustellen.

Wer ist bereits überzeugt?

Das Hamburger Unternehmen konnte bereits Partner aus sehr heterogenen Bereichen für sich gewinnen und von seiner Technologie überzeugen. Mit der Deutschen Bank oder Payback zählen bereits renommierte, große Partner dazu. Gleichzeitig setzen junge Unternehmen wie Auxmoney, Finanzcheck, Cringle, Bonify, Fino oder Fincite auf figo. Damit macht figo deutlich, dass Bankeninfrastruktur schon jetzt die Basis für eine Vielzahl von neuen Services und Anwendungen im Sinne des Kunden ist.

Das Vertrauen spiegelt sich auch auf der Liste der Investoren wider. Kürzlich investierte die Deutsche Börse in figo. Ein neutraler und starker strategischer Partner, der figo künftig bei den nächsten Schritten begleitet. Ebenso sind Topinvestoren wie der High-Tech Gründerfonds, Carlo Kölzer (Gründer der Devisenplattform 360t) und Jörg Heilig (VP of Engineering bei Google) dabei, die über ein umfassendes Branchen-Know-how verfügen.

Netzwerk

Mehr als 1.000 Developer, Unternehmen, Banken, Payment Service Provider, Kreditkartenanbieter und -plattformen sowie FinTechs nutzen die figo Technologie schon heute. Sie alle sind Teil eines riesigen FinTech-Ökosystems, das figo um sich herum aufgebaut hat. Wesentlich dazu beigetragen hat die von figo ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe ‘Bankathon’ - ein Programmierwettbewerb, der sich rund um die Themen FinTech, Banking und Finanzen dreht sowie als Community Hub fungiert. figo vernetzt die verschiedenen Akteure der Finanzwirtschaft: Banken brauchen Partner, um Geschwindigkeit aufzunehmen und Technologien zu nutzen, die in der Bank selbst nicht vorhanden sind; die Developer Community gilt ihnen hierbei als Inspirationsquelle. Gleichzeitig brauchen FinTechs Partner, die in der Gesellschaft das Vertrauen genießen, verantwortungsvoll mit ihrem Geld sowie ihren Daten umzugehen, und das ist aus Verbrauchersicht häufig immer noch die Bank.

figo ist ausgezeichnet

We are building the backbone of next generation financial services! - Diese Idee überzeugt! figo trägt das "Cloud Services Made in Germany"-Siegel, ist Internet Start-up 2013 und hat den Banking IT-Innovation Award 2013 gewonnen. Im Dezember 2015 zählt letstalkpayments.com figo zu den "21 Hottest Banking Technology Companies". Im Dezember 2015 entschied figo den Bitkom Innovators' Pitch 2015 in der Kategorie FinTech für sich und gewinnt 2016 den EURO FINANCE TECH Award in der Kategorie ‘Transaction & Infrastructure’. Auch in 2017 ist figo schon ausgezeichnet worden. Im Mai haben brand eins und statista die “Innovatoren des Jahres 2017” publik gemacht, zu denen auch figo gehört. Im Juni verkündet TheFinTech 50, dass figo aus über 1.500 FinTech-Unternehmen Europas von einer unabhängigen Jury ausgewählt wurde und zu den 50 ausgewählten Unternehmen zählt. Wenige Wochen später ist figo außerdem eines der 250 vielversprechendsten FinTech-Unternehmen weltweit. Eine Zusammenstellung, die CB Insights verantwortet.

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