Banking Service Provider

Die Antwort auf Sicherheitsfragen beim PIN/TAN-Verfahren

06 JULI 2016
Zusammenfassung
Ein Raunen ging am gestrigen Nachmittag durch die Finanzwirtschaft. Das Bundeskartellamt ist der Ansicht, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Banken den Wettbewerb der verschiedenen Anbieter von Bezahlverfahren im Internet beschränken und somit rückwirkend gegen deutsches und europäisches Kartellrecht verstoßen. Doch was genau bedeutet dies nun? Diese Entscheidung unterstreicht, wie wichtig, gewinnbringend sowie in die Zukunft gerichtet die Payment Service Directive 2 für alle Akteure des Finanzmarktes ist.

Das Bundeskartellamt erklärte am gestrigen Nachmittag bestimmte Regelungen der Online-Banking-Bedingungen der Deutschen Kreditwirtschaft für rechtswidrig. Die Behörde ist der Ansicht, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Banken den Wettbewerb der verschiedenen Anbieter von Bezahlverfahren im Internet beschränken und gegen deutsches und europäisches Kartellrecht verstoßen. Insbesondere geht es in diesem Zusammenhang um den Umgang mit den personalisierten Sicherheitsmerkmalen PIN (Persönliche Identifikationsnummer) und TAN (Transaktionsnummer) (Quelle: Bundeskartellamt). Bankenverbände reagierten prompt und kündigten an, gegen das Urteil in Düsseldorf vorzugehen (Quelle: Bankenverband).

Hamburg, 6. Juli 2016. Ein Raunen ging am gestrigen Nachmittag durch die Finanzwirtschaft. Das Bundeskartellamt ist der Ansicht, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Banken den Wettbewerb der verschiedenen Anbieter von Bezahlverfahren im Internet beschränken und somit rückwirkend gegen deutsches und europäisches Kartellrecht verstoßen. Wer die AGB inkl. der Sonderbedingungen zum Online-Banking seiner Bank aufmerksam gelesen hat, weiß, dass er noch bei den meisten Banken gegen genau diese verstößt, wenn er seine PIN und TAN bei Drittdiensten nutzt. Und doch geben mehr und mehr Online-Bankkunden diese Daten bei Dritten an, um deren moderne und innovative Services, Produkte und Anwendungen zu nutzen. Alltagsfähiges und kontextbezogenes Banking geht für sie vor und auch das Bundeskartellamt ist augenscheinlich der Ansicht, dass Kontoinhaber selbst entscheiden sollten, wie, wann, wo und vor allem in welchem Zusammenhang sie Banking betreiben.

Doch was genau bedeutet dies nun? Diese Entscheidung unterstreicht, wie wichtig, gewinnbringend sowie in die Zukunft gerichtet die Payment Service Directive 2 (kurz PSD2) für alle Akteure des Finanzmarktes ist. Denn diese neue EU-Richtlinie definiert die Spielregeln im Umgang mit Finanzdaten neu. “Dieser Kontext zeigt, dass wir mit der Positionierung als Europas erster Banking Service Provider auf dem richtigen Weg sind”, sagt André M. Bajorat, CEO der figo GmbH.

Das Hamburger FinTech-Unternehmen ermöglicht Dritten, innovative Services mit Banking-Funktionen zu realisieren. Eben jene Services, die die Eingabe von PIN/TAN benötigen. Durch die Integration der figo Banking API können diese ihre Anwendungen, Produkte und Dienstleistungen in kürzester Zeit an derzeit über 3.100 Finanzquellen anbinden. Diese Schnittstelle ist der Schlüssel zu einer multibankenfähigen Finanzplattform, die Nutzern den komfortablen und in erster Linie sicheren Umgang mit Bankdaten garantiert.

figo ist aktiver Part in verschiedenen Arbeitsgruppen und Initiativen zur Begleitung der gesetzlichen bzw. aufsichtsrechtlichen Umsetzung der PSD2, um ein regulierter Akteur der Finanzwirtschaft zu werden. Schon heute ist das Unternehmen auf dem technologischen Stand, als Dienstleister unter anderem Banken dabei zu unterstützen, die so genannten Silos aufzubrechen und Bankdaten sicher in die Dienste Dritter zu implementieren. Schließlich verpflichtet die PSD2 Finanzinstitutionen künftig dazu, den Zugang zu Online-Konten der Kunden zu öffnen. Das Schlagwort in diesem Zusammenhang ist ‘Access to Account’ (XS2A).

“Wir können das Interesse daran verstehen, dass Kreditinstitute sich vor entsprechenden Kartellrechtsvorwürfen für die Vergangenheit schützen wollen, in der der XS2A-Zugriffsbereich noch ungeregelt war”, so Bajorat weiter. “Doch wir wollen uns auf die Zukunft konzentrieren - sprich mit allen Beteiligten die nun eingeleiteten Schritte weiterverfolgen, die die für damals gegebenenfalls noch gültigen Gegenargumente hinsichtlich der Weitergabe obsolet machen. Mit den heute im Markt etablierten Sicherheitsstandards sowie den weiteren Anforderungen der PSD2 kann die Kluft zwischen Wettbewerb und Sicherheitsrisiko überwunden werden”, ergänzt er.
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Über die figo GmbH

Nutzer wollen Convenience, bestehen auf Anwenderfreundlichkeit, erkennen den Mehrwert kontextbezogenen Bankings und bekommen die Freiheit, selbst entscheiden zu können, in welchem Service sie ihre Bankdaten nutzen wollen - neutrale Dienste außerhalb der klassischen Bankenwelt sind populärer denn je: Die scheinbar untrennbare Verbindung von Banking und Bank löst sich auf! An der Stelle kommt figo als Europas erster Banking Service Provider ins Spiel. Denn figo’s ‚Banking as a Service’-Plattform ist in diesem Zusammenhang - bestehend aus intrinsischer Motivation der Nutzer und äußeren Faktoren wie beispielsweise der neuen EU-Richtlinie Payment Services Directive 2 (PSD2) - ein effizienter wie effektiver Lösungsanbieter.

Das Hamburger B2B-Unternehmen hat mit seinem Geschäftsmodell die bisherigen Silos der Banken geöffnet und steht wie kaum ein anderes Unternehmen für diese neue offene Bankenwelt. Veredelte Daten verschiedener Finanzquellen wie Bankkonten, Kreditkarten, Depots, PayPal und FinTechs sind über figo erreichbar. Die PSD2 unterstreicht das Erfolgskonzept des Infrastrukturanbieters. Denn ein Aspekt der neuen EU-Richtlinie ist die Vorgabe ‚Access to Account’ (XS2A), die Banken dazu verpflichtet, Bankdaten auch sogenannten Dritten zugänglich zu machen. figo liefert mit seiner multifunktionalen Plattformtechnologie die technische Lösung zur Erfüllung von XS2A, die Banken europaweit nutzen können und nicht selbst entwickeln müssen. Die weitreichenden Managementfunktionen dieses Tools umfassen alle regulatorischen Maßgaben. Außerdem können Banken die figo ,Banking as a Service’-Plattform einsetzen, um selbst innovative Produkte zu realisieren.

Die figo GmbH ist seit dem 16. August 2018 ein reguliertes Institut nach dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG). Damit hat figo von der Finanzaufsicht BaFin als erstes FinTech im Rahmen der PSD2 die Erlaubnis erhalten, die seit Januar 2018 regulierten Kontoinformations- (KID) und Zahlungsauslösedienste (ZAD) zu erbringen. Durch das entwickelte ‚dreiseitige Vertragsmodell‘ kann figo für nicht-regulierte Unternehmen die Funktion des regulierten KID und ZAD übernehmen und damit sicherstellen, dass sie ohne eigene Registrierung/Lizenz PSD2-konform agieren.

figo ist die Grundlage für das Banking der Zukunft und positioniert sich als verlässlicher Lösungsanbieter für Banken, FinTechs, E-Commerce- sowie Software-Häuser jeglicher Größe. Compliance, Datenveredelung, Fullservice und Business Intelligence sind zentrale Mehrwerte, an denen figo jeden Tag mit aktuell über 50 Experten arbeitet.

figo öffnet und verbindet

figo öffnet die Banking- und Payment-Silos und macht die Bankeninfrastruktur für neue Use Cases zugänglich: Mit der Banking-Plattform ist es möglich, Bankdaten zu lesen, Finanzquellen zu analysieren, Überweisungen auszulösen, Kontodaten wie IBAN oder Salden zu verifizieren, Finanzquellen in einem Kundenerlebnis zu aggregieren sowie Transaktionen zu kategorisieren. Dies ermöglicht Partnern beispielsweise, Bonitätsprüfungen durchzuführen oder auf Wunsch des Kontoinhabers individuelle Finanztipps auf Grundlage der Daten erstellen zu können. Machine Learning sorgt für immer exaktere Zuordnungen und so zu einem erheblichen Mehrwert für Partner, die auf Basis der figo Technologie Anwendungen und Produkte realisieren.

Wer ist bereits überzeugt?

Das Hamburger Unternehmen konnte bereits Partner aus sehr heterogenen Bereichen für sich gewinnen und von seiner Technologie überzeugen. Mit der Deutschen Bank oder TeamBank zählen bereits renommierte, große Partner dazu. Gleichzeitig setzen junge Unternehmen wie Auxmoney, Finanzcheck, Bonify, Fino oder Fincite auf figo. Damit macht figo deutlich, dass Bankeninfrastruktur schon jetzt die Basis für eine Vielzahl von neuen Services und Anwendungen im Sinne des Kunden ist.

Das Vertrauen spiegelt sich auch auf der Liste der Investoren wider. Als ein solcher, begleitet die Deutsche Börse figo als neutraler und starker strategischer Partner. Ebenso sind Topinvestoren wie der High-Tech Gründerfonds, Carlo Kölzer (Gründer der Devisenplattform 360t) und Jörg Heilig (VP of Engineering bei Google) dabei, die über ein umfassendes Branchen-Know-how verfügen.

Netzwerk

Mehr als 1.000 Developer, Unternehmen, Banken, Payment Service Provider, Kreditkartenanbieter und -plattformen sowie FinTechs nutzen die figo Technologie schon heute. Sie alle sind Teil eines riesigen FinTech-Ökosystems, das figo um sich herum aufgebaut hat. Wesentlich dazu beigetragen hat die von figo ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe ‘Bankathon’ - ein Programmierwettbewerb, der sich rund um die Themen FinTech, Banking und Finanzen dreht sowie als Community Hub fungiert. figo vernetzt die verschiedenen Akteure der Finanzwirtschaft: Banken brauchen Partner, um Geschwindigkeit aufzunehmen und Technologien zu nutzen, die in der Bank selbst nicht vorhanden sind; die Developer Community gilt ihnen hierbei als Inspirationsquelle. Gleichzeitig brauchen FinTechs Partner, die in der Gesellschaft das Vertrauen genießen, verantwortungsvoll mit ihrem Geld sowie ihren Daten umzugehen, und das ist aus Verbrauchersicht häufig immer noch die Bank.

figo ist ausgezeichnet

We are building the backbone of next generation financial services! - Diese Idee überzeugt! figo trägt das "Cloud Services Made in Germany"-Siegel, ist Internet Start-up 2013 und hat den Banking IT-Innovation Award 2013 gewonnen. Im Dezember 2015 zählt letstalkpayments.com figo zu den "21 Hottest Banking Technology Companies". Im Dezember 2015 entschied figo den Bitkom Innovators' Pitch 2015 in der Kategorie FinTech für sich und gewinnt 2016 den EURO FINANCE TECH Award in der Kategorie ‘Transaction & Infrastructure’.

Im Jahr 2017 bewertet CB Insights figo als eines der vielversprechendsten FinTech-Unternehmen weltweit. 2017 und 2018 wurde figo von brand eins und Statista, auf Grundlage einer Umfrage unter mehr als 25.000 Experten, zu einem der innovativsten Unternehmen Deutschlands gewählt. Auch die unabhängige Jury der ‚FinTech50‘ ist sich sicher: figo wurde 2017 und 2018 aus über 1.800 europäischen FinTechs in die Liste der 50 erfolgversprechendsten europäischen FinTechs gewählt.


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